DIGITAL X 2026: Unser Rückblick aus dem Kölner Rheinauhafen
Karlsruhe, 9. September 2026. Die DIGITAL X 2026 ist vorbei, und wir waren dabei. Am 8. September waren wir im Kölner Rheinauhafen unterwegs, kurzfristig eingeladen und mit unserem neuen Produkt im Gepäck: Automatisierung mit Künstlicher Intelligenz für Software, die keine Schnittstelle anbietet.
DIGITAL X 2026 in Köln: ein Tag im Rheinauhafen
Die DIGITAL X ist eine der größten Digitalisierungsveranstaltungen Europas, und das merkt man schon beim Ankommen. Der Rheinauhafen war einen Tag lang Messegelände: gestapelte Container in Magenta, Fahnen an der Promenade, ein Riesenrad mit DIGITAL-X-Logo über dem Kai. Dazu Bühnenprogramm und Masterclasses zu Netzen, Cloud, Sicherheit und Künstlicher Intelligenz. Das Motto stand in großen Buchstaben an den Containern: Control the next wave. Und das Wetter hat mitgespielt, Sonne über dem Rhein.
Auffällig war, wie selbstverständlich Souveränität inzwischen auf den Bannern steht. Nicht im Kleingedruckten, sondern in Buchstaben, die man vom anderen Ufer lesen kann. Für uns ein gutes Zeichen, denn genau diese Frage stellen wir bei jedem Projekt zuerst: Wo laufen die Daten, und wer hat sie in der Hand?
Was wir mitgebracht haben: Automatisierung für Software ohne Schnittstelle
In fast jedem Unternehmen steht Software, an die man nicht herankommt. Branchenlösungen, Fachanwendungen, Altsysteme, Lieferantenportale. Keine API, kein brauchbarer Export, kein Weg hinein außer über die Oberfläche. Überbrückt wird das von Hand: abtippen, kopieren, Listen pflegen, Stände abgleichen.
Klassische RPA löst solche Fälle über starre Klickpfade und fällt aus, sobald sich ein Layout ändert. Wir gehen es mit Künstlicher Intelligenz an, auf der Oberfläche, die ohnehin für Menschen gebaut ist. Das Ziel ist eine digitale Arbeitskraft, die Ihre Programme selbst bedient. Dahinter steht ein eigenes Modell, das bei uns im Haus läuft, auf eigener Hardware. Wie wir generell mit KI arbeiten, steht auf unserer Intelligence-Seite.
Wie weit das Produkt inzwischen ist, haben wir in Köln gezeigt, im direkten Gespräch und am Gerät. Dabei bleibt es auch nach der Messe: Den Entwicklungsstand zeigen wir persönlich, nicht hier im Blog.
Worüber wir im Rheinauhafen gesprochen haben
Unser Ansatz vor Ort war derselbe wie in der Ankündigung: lieber die echte Aufgabe des Gegenübers als eine vorbereitete Demo. Drei Fragen kamen dabei immer wieder auf den Tisch.
- Welche Programme im eigenen Haus keine Schnittstelle haben und wie viel Handarbeit dort jeden Tag anfällt.
- Wo Automatisierung über die Oberfläche trägt und wo ein sauberer Export oder klassische Software billiger und stabiler ist.
- Wie man so etwas betreibt, ohne dass sensible Daten das Unternehmen verlassen.
Gerade der letzte Punkt passte zur Stimmung auf dem Gelände. Wer eine Künstliche Intelligenz auf seine Bildschirme schauen lässt, will wissen, wo das Modell läuft. Bei uns ist die Antwort kurz: im eigenen Haus, auf eigener Hardware, ohne einen Anbieter, der Ihre Bildschirminhalte zum Training mitnimmt.
Was bleibt
Ein langer Tag, viele Gespräche und die Bestätigung, dass Software ohne Schnittstelle kein Nischenproblem ist, sondern in fast jedem Betrieb Arbeitszeit bindet. Danke an alle, die uns im Rheinauhafen angesprochen haben, und an alle, die uns die kurzfristige Teilnahme möglich gemacht haben.
Wenn wir in Köln nicht zu Ende gesprochen haben oder Sie es nicht hingeschafft haben, schreiben Sie uns über die Kontaktseite. Wo Sie uns als Nächstes persönlich treffen, steht auf der Events-Seite. Wie ein Messetag mit eigenem Stand bei uns aussieht, zeigt unser Rückblick auf die Hinterland of Things 2026.
Aktualisiert am 9. September 2026: Dieser Beitrag hat unsere Teilnahme am 5. September angekündigt und ist jetzt unser Rückblick.